(19.09.2011)
Kammerpräsident Jonitz: Probleme des Gesundheitswesens lassen sich nur gemeinsam bewältigen
Nach der Abgeordnetenhauswahl fordert der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr.
med. Günther Jonitz, die Gesundheitspolitik bei den anstehenden
Koalitionsverhandlungen zu einem der zentralen Themen zu machen. "Nach zehn
Jahren rot-roter Regierung besteht jetzt die Chance, eine tragfähige
Gesundheitspolitik zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt auf den Weg
zu bringen", erklärte er. Dies sei nur möglich, wenn alle Beteiligten die
existierenden vielfältigen Probleme gemeinsam anpacken. "Die Ärztekammer Berlin
steht wie in der Vergangenheit als verlässlicher und konstruktiver Partner dafür
bereit", betonte Jonitz und lud gleichzeitig alle im Abgeordnetenhaus
vertretenen Parteien zu gesundheitspolitischen Gesprächen mit der Ärztekammer
Berlin ein.
Vizepräsident Dr. med. Elmar Wille fügte hinzu, dass das Land Berlin als größter
Arbeitgeber in der Berliner Gesundheitswirtschaft (Charité und Vivantes) einen
entscheidenden Einfluss auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung und die
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten habe. "Dieser verantwortungsvollen Rolle
muss der Berliner Senat wieder stärker gerecht werden als in den vergangenen
zehn Jahren", unterstrich Wille.
ÄRZTEKAMMER BERLIN
- Pressestelle -
Sascha Rudat, Tel. 030/ 40 80 6-4100/-4101
Michaela Peeters, Tel. 030/ 40 80 6-4102
E-Mail:
presse@aerztekammer-berlin.de