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Elektronischer Arztausweis: Antragstellung seit Juni 2011 in der Kammer möglich

(01.05.2011)  - Kammerserviceleistungen kostenfrei, elektronische Signatur kostenpflichtig -

Die Ärztekammer Berlin gibt an interessierte Kammerangehörige seit Juni 2011 den elektronischen Arztausweis (eA), auch elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) oder Health Professional Card (HPC) genannt, aus.

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Funktionen

Der elektronische Arztausweis vereint die Funktion eines klassischen Sichtausweises mit folgenden technischen Besonderheiten:
 
  1. Authentifikation: elektronisches Ausweisen gegenüber IT-Systemen
  2. DigitaleSignatur: rechtssicheres Unterschreiben von elektronischen Dokumenten
  3. Ver-/Entschlüsselung: sicherer Leseschutz für elektronische Dokumente. 

Antragstellung 

Wenn Sie sich für den elektronischen Arztausweis interessieren, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung 3/Kammermitgliedschaft (siehe Telefonliste). Es wird dann mit Ihnen ein Termin zur Antragsstellung vereinbart, für den Sie bitte 30-45 Minuten Zeit einplanen sollten. Die Bearbeitung gestaltet sich deshalb aufwendig, da die Sicherheitsanforderungen des Signaturgesetzes einzuhalten sind. Für die Antragstellung werden benötigt:
 
  1. Personalausweis, oder eine gültige Meldebescheinigung, die nicht älter als drei Monate sein darf, oder Reisepass
  2. ggf.  Aufenthaltstitel (bei Ärztinnen und Ärzten mit Herkunftsland außerhalb der Europäischen Union),
  3. ein aktuelles Passbild, das aus Sicherheitsgründen vorzugsweise biometrietauglich nach den Vorgaben der Bundesdruckerei ist.

Ausgabe des Ausweises und Kosten

Die Bereitstellung der elektronischen Funktionen erfolgt durch sog. Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA). Gegenwärtig ist nur ein ZDA am Markt tätig, die medisign GmbH.

Sämtliche Leistungen der Ärztekammer im Rahmen der Beantragung des Ausweises sind für die Kammerangehörigen kostenfrei.

Der ZDA hingegen erhebt für die Bereitstellung der elektronischen Funktionen eine Monatsgebühr von 7,90 €. 
Der ZDA wird den Ausweis auf Anforderung der Ärztekammer herstellen und direkt an den Antragsteller übersenden. 

eGK und Kartenlesegeräte

Im Zuge der gesetzlichen Verpflichtung der Krankenkassen, bis zum Jahresende 2011 an 10 % ihrer Versicherten elektronische Gesundheitskarten (eGK) herauszugeben, können seit dem 1. April 2011 die neuen Kartenlesegeräte angeschafft werden. Da die eGK zur Zeit über keine Zusatzfunktionen verfügt, ist es für Ärztinnen und Ärzte, die ein neues Kartenlesegerät anschaffen, gegenwärtig nicht erforderlich, zusätzlich den elektronischen Arztausweis zu erwerben.
 

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