(21.07.2009)
.... zur präventiven Behandlung an der Charité
Das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité hat kürzlich
ein Projekt zur präventiven Behandlung von Kinderpornografienutzern gestartet.
Bereits seit 2005 werden am Institut im Rahmen des Forschungsprojekts
"Prävention von sexuellem Missbrauch im Dunkelfeld" Therapieplätze für
Betroffene angeboten. Das neue Projekt, zu dessen Beirat unter anderem
Kammerpräsident Dr. med. Günther Jonitz gehört, richtet sich gezielt an Männer,
die den Wunsch verspüren, kinderpornografisches Material zu zu nutzen oder dies
bereits tun. Diesen Männern bietet das Institut kostenlos und
schweigepflichtgeschützt eine diagnostische Einordnung ihres Problems und
therapeutische Unterstützung an. "Um sexuellen Missbrauch von Kindern durch
Kinderpornografie zu verringern, machen wir den Konsumenten von
Kinderpornografie ein konkretes Hilfsangebot", erklärte der Direktor des
Instituts, Professor Dr. Dr. Klaus M. Beier. Das Programm wird vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.