(28.05.2009)
Zweite Auflage des "Kammereigenen Qualitätsberichts"
"Die Sicherung und kontinuierliche Verbesserung der ärztlichen Versorgung von
Patienten ist elementarer Bestandteil unseres professionellen
Selbstverständnisses. Qualitätssicherung stellt seit jeher eine der originären
Aufgaben der verfassten Ärzteschaft im Interesse aller Patienten dar", erklärte
Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der
Bundesärztekammer, anlässlich der Veröffentlichung der zweiten Auflage des
"Kammerübergreifenden Qualitätsberichts" der Bundesärztekammer und der
Landesärztekammern. Dies sei nicht nur Ausdruck der primären Motivation des
Arztberufes, sondern Grundlage der Arbeit der Ärztekammern selbst. "Wir Ärzte
brauchen den Vergleich mit anderen nicht zu scheuen. Im Gegenteil: Die
Ärztekammern tragen seit Jahrzehnten durch eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen
maßgeblich zur kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen Versorgung und
zur Steigerung der Patientensicherheit aktiv bei und nehmen hierbei eine
Vorreiterrolle ein, die zahlreiche Nachahmer gefunden hat", stellte der Berliner
Kammerpräsident heraus. "Viele Länder beneiden uns um diese, von den Ärzten
selbst, getragenen Verfahren."
Über die Vielfalt der Aktivitäten von Bundesärztekammer und
Landesärztekammern informiert der neu aufgelegte "Kammerübergreifende
Qualitätsbericht". Die Veröffentlichung gliedert sich in drei Teile: Die
Darstellung der Aktivitäten auf Bundesebene, eine zusammenfassende Abbildung der
Aktivitäten der Landesärztekammern sowie die Präsentation einer Reihe von
Einzelbeispielen der Landesärztekammern. Sie zeigen der Öffentlichkeit, dass die
Gemeinwohlbindung der Ärztekammern keine hohle Phrase, sondern konkreter Auftrag
ist.
Darüber hinaus findet sich eine detailliertere Darstellung der
Kammeraktivitäten zur Qualitätssicherung in den Tätigkeitsberichten der
Bundesärztekammer und den Landesärztekammern bzw. in Einzeldarstellungen in
schriftlicher Form oder auf den entsprechenden Internetseiten.