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Einen Überblick über die bisherigen Themen

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2010
Berliner Gesundheitspreis 2010

Motto: "Auch Helfer brauchen Hilfe"

Nach wie vor kümmern sich in Deutschland vor allem Familienmitglieder um pflegedürftige Angehörige. Ohne dies kann die häusliche Pflege kaum sichergestellt werden. Aber auch die Helfer brauchen mitunter Hilfe. Deshalb suchten die Initiatoren des Berliner Gesundheitspreises in diesem Jahr bundesweit nach innovativen Projekten, die pflegende Angehörige unterstützen. Bis zum 31. Mai 2010 konnten sich Institutionen bewerben, die eine gesundheitliche Entlastung für diese Personengruppe bieten und den Pflegenden helfen, Pflege, Beruf und soziales Leben besser vereinbaren zu können.

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2008
Berliner Gesundheitspreis 2008

Motto: "Adherence - Gesagt ist nicht getan"

Der am 20. April 2009 verliehene Berliner Gesundheitspreis 2008  widmete sich dem Thema "Adherence" - der partnerschaftlichen Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Die Preisträger wurden aus insgesamt 68 Einsendungen ausgewählt. Alle Gewinner eint, dass sie Lösungen entwickelt haben, um Patienten aktiv an Therapieentscheidungen zu beteiligen und ihre Eigenverantwortung zu stärken. Denn eine  über den Kopf des Patienten hinweg gegebene Therapieempfehlung wird oft nicht durchgehalten oder gar nicht erst beachtet: Gesagt ist längst noch nicht getan. Therapieabbrüche, gescheiterte Lebensstiländerungen und uneingenommen in den Mülleiner geworfene Arzneimittel im Wert von jährlich 10 bis 20 Milliarden Euro sprechen eine deutliche Sprache.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt würdigte beim Festakt die Preisträger des Wettbewerbs zum Thema "Adherence". "Das gemeinschaftliche Miteinander von Patienten und Therapeuten ist die Zukunft" sagte die Ministerin.

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2006
Berliner Gesundheitspreis 2006/2007

Motto: "Im hohen Alter zu Hause leben - Herausforderungen für die ambulante medizinische Versorgung"

Mit dem am 8. Mai 2007 verliehenen Berliner Gesundheitspreis 2006  wollten die Initiatoren Antworten finden, wie die ambulante Versorgung alter Menschen aussehen kann, damit sie möglichst lange zu Hause bleiben können. Die Therapie muss sich an der individuellen Lebenssituation alter Menschen orientieren. Sie muss die geistigen und körperlichen Ressourcen eingebettet in das familiäre und soziale Umfeld berücksichtigen und kann nur Erfolg versprechen, wenn sie mit dem Patienten gemeinsam erarbeitet wird. 38 Projekte hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Überreicht wurde der Preis von der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die während der Preisverleihung die ausgezeichneten Projekte lobte: "Sie zeigen, was schon heute in der Versorgung älterer Menschen vor Ort möglich ist. Auch im hohen Altern noch zu Hause leben zu können, ist inzwischen eine Schlüsselfrage für unsere Gesellschaft."

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2004
Berliner Gesundheitspreis 2004/2005

Motto: " Hausarztmedizin der Zukunft - Wege zur innovativen Versorgungspraxis"

Der am 2. Mai 2005 vergebene Berliner Gesundheitspreis 2004 ging an innovative Projekte zur hausärztlichen Versorgung, die sich in besonderer Weise für eine bessere Qualität der Patientenversorgung engagieren. Die Jury  wählte die Gewinner aus insgesamt 46 Projekten aus.

Die Initiatoren hatten bei der Wahl des Themas die Rolle der Hausärzte im Blick, die vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in besonderer Weise gefordert sind. Durch den steigenden Anteil älterer Menschen ändert sich das Krankheitsspektrum und fordert eine hochqualifizierte wohnortnahe und gut mit Kliniken, Fachärzten und Pflegesystemen vernetzte Betreuung. Dabei kommt es auf ein gutes Praxismanagement, eine leitliniengestützte Behandlung und gute Ideen an.

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2002
Berliner Gesundheitspreis 2002/2003

Motto: "Fehlervermeidung in Medizin und Pflege"

Sechs Preisträger erhielten am 27. März 2003 den Berliner Gesundheitspreis 2002 im Beisein von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Die aus insgesamt 51 eingereichten Arbeiten ausgewählten Projekte zeichnen sich durch ihre besonderen Bemühungen um eine Qualitätsverbesserung  in Medizin und Pflege durch Fehlervermeidung und Sicherheitskultur aus. 

Dieser Berliner Gesundheitspreis war in seiner Folgewirkung der bislang erfolgreichste. Er gab den Anstoß zu einer breiten Etablierung von Fehlermeldesystemen in Kliniken, wenig später wurde auch das bundesweite Aktionsbündnis Patientensicherheit gegründet, dem die Initiatoren angehören.

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2000
Berliner Gesundheitspreis 2000

Motto: "Alter und Gesundheit - Mehr Qualität durch vernetzte Versorgung"

Acht Preisträger wurden aus den insgesamt 122 Projektbewerbern ausgewählt und erhielten am 28. März 2001 von der Jury den Berliner Gesundheitspreis, der inzwischen zum dritten Mal vergeben wurde. Um die verschiedenen Probleme bei der Betreuung alter chronisch kranker Menschen berücksichtigen zu können, wurde der Berliner Gesundheitspreis 2000 thematisch unterteilt.

Der Themenbereich "Alte und chronisch kranke alte Menschen" umfasst Konzepte und konkrete Projekte, die sich insbesondere der Vermeidung von Krankheit, Verkürzung der Krankheitsphase sowie dem Management von Krankheits- und Behinderungsfolgen widmen. Die alten Menschen sollen so lange wie möglich unabhängig in ihrer häuslichen Umgebung leben können. Im zweiten Bereich ging es um Projekte, die darauf abzielen, Behandlungs- und Versorgungsmaßnahmen für Patienten nach einem Schlaganfall zeitgerecht einzuleiten, um dauerhafte Folgeerkrankungen zu vermeiden. Wesentliches Kriterium ist die kontinuierliche Betreuung der Patienten und ihrer pflegenden Angehörigen, unter anderem durch systematische Versorgungsplanung oder Wohnumfeldverbesserung. Im dritten Themenbereich wurden Entwürfe prämiert, die dazu beitragen, diagnostische und therapeutische Defizite bei Patienten mit demenziellen Erkrankungen zu vermeiden und die Bezugspersonen der chronisch kranken alten Menschen zu entlasten.

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1998
Berliner Gesundheitspreis 1998/1999

Motto: "Gesundheitsziele - Strategien für eine bessere Gesundheit"

Mit dem unter diesem Motto am 22.04.1999 vergebenen Berliner Gesundheitspreis 1998 zeichnete die Jury neun der insgesamt  130 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen aus. Das Motto "Gesundheitsziele" nimmt die Idee auf, eine stärkere Ergebnisorientierung in der Gesundheitsversorgung der Bundesrepublik zu etablieren. Es wurden Projekte ausgezeichnet, die sich an klaren Zielvorgaben orientieren und mit überschaubarem Ressourceneinsatz deren Umsetzung kontrollieren.

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1995
Berliner Gesundheitspreis 1995/1996

Motto: "Der Mensch ist unser Maß"

Bei dieser ersten Ausschreibung des Berliner Gesundheitspreises gab es keinerlei thematische Einschränkungen. Aufgefordert zur Teilnahme waren innovative Projekte zur medizinischen Versorgung aller Art. Entsprechend hoch war die Beteiligung. Knapp 2000 Mal wurden die Ausschreibungsunterlagen angefordert, mehr als 300 Wettbewerbsbeiträgen wurde eingereicht, davon wählte die Jury elf Projekte aus.

Preisverleihung: 15.3.1996

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