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SUMMARY:Suchtmedizinische Grundversorgung Teil 1
DESCRIPTION:Der Konsum psychotroper Substanzen und stoffungebundene Abhängi
 gkeitserkrankungen stellen relevante Risikofaktoren für die Entstehung unte
 rschiedlichster körperlicher wie auch psychischer Folgeerkrankungen dar. Fü
 r Ätiologie und Auswirkungen substanzbedingter Störungen spielen sowohl (ne
 uro-)biologische, psychische als auch soziale Faktoren eine Rolle. Entsprec
 hend sind auch im Therapieprozess alle drei Ebenen zu berücksichtigen und e
 inzubeziehen. Vor diesem Hintergrund ist die Sensibilisierung für suchtmedi
 zinische Themen in allen Versorgungsbereichen erforderlich. Hierzu dienen p
 raxisorientierte Fallbeispiele, die zu Reflexion und Auseinandersetzung mit
  eigenen Haltungen, Einstellungen, Unsicherheiten sowie ggf. Vorurteilen zu
  Substanzkonsum und Abhängigkeitserkrankungen anregen. \n\nDie Fortbildungs
 veranstaltung „Suchtmedizinische Grundversorgung“ soll Ärzt:innen befähigen
 , betroffene Patient:innen früher zu erkennen, sie mittels geeigneter Gespr
 ächstechniken und Kurzinterventionen frühzeitig auf Probleme mit ihrem Subs
 tanzkonsum oder mit ihrer Abhängigkeit anzusprechen, zu einer Behandlung zu
  motivieren, indikationsabhängig Substitutionsbehandlungen bei Opiatabhängi
 gkeit durchzuführen bzw. an eine geeignete suchttherapeutische Einrichtung 
 zu überweisen. \n\nMit einer suchtmedizinischen Behandlung sollen zunächst 
 durch den Substanzkonsum bedingte Schäden verringert und das Überleben betr
 offener Patient:innen gesichert werden. Darüber hinaus sollen Patient:innen
  für eine Abstinenz oder zumindest eine Reduktion ihres Konsums motiviert w
 erden. Begleit- und Folgeerkrankungen sind in die Behandlung einzubeziehen 
 und ein ggf. erforderlicher Rehabilitationsprozess ist einzuleiten und zu b
 egleiten. Weitere Ziele sind die Stabilisierung und Verbesserung der sozial
 en und familiären Situation der Betroffenen. Rückfälle gehören in vielen Fä
 llen zum Verlauf einer Suchterkrankung und bedürfen eines qualifizierten th
 erapeutischen Managements. \n\nDer kollegiale Austausch und die konstruktiv
 e Diskussion werden an dieser von der Ärztekammer Berlin angebotenen Fortbi
 ldung sehr geschätzt. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 24 Personen begren
 zt und bietet dafür beste Voraussetzungen und Möglichkeiten. Weitere positi
 ve Rückmeldungen heben die inhaltliche Vielfalt der Veranstaltungstage, die
  fachliche Qualifikation der Referierenden, die praxisnahe Gestaltung und s
 peziell die Übungen zur motivierenden Gesprächsführung hervor. \n\nDie Fort
 bildung (Teil 1–4) ist in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz zentraler Be
 standteil der in der Weiterbildungsordnung verankerten Zusatzbezeichnung „S
 uchtmedizinische Grundversorgung“. Der Erwerb dieser Qualifikation ist unte
 r anderem Voraussetzung für die Durchführung von Substitutionsbehandlungen 
 Opiatabhängiger. 
LOCATION:Ärztekammer Berlin
DTSTAMP:20260217T094013Z
DTSTART:20260923T140000Z
DTEND:20260924T180000Z
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